Hoopers

Distanz-Parcourssport.

Die Entwicklung von Hoopers steckt noch immer in den Kinderschuhen, doch langsam gewinnt diese Parcoursportart, die aus dem Agility entstanden ist, ihre eigene kleine Fangemeinde. Auch im Hoopers gibt es die Leistungsklassen H1 bis H3, wobei der Unterschied in der Anzahl der zu bewältigenden Geräte, den Abständen zwischen den Geräten sowie dem Abstand zum Hundeführer liegt.

Im Hoopers gibt es nur vier Elemente: Hoops und Tunnel zum Durchlaufen sowie Tonnen und Gates zum Umrunden.

Somit ist der Aufbau des Parcours deutlich einfacher als im Agility. Zudem gibt es keine Sprünge oder Kontaktzonengeräte, sodass auch größere und schwerere Hunde diesen Sport ohne gesundheitliche Bedenken ausüben können.

Die Schwierigkeit im Hoopers besteht letztendlich darin, dass der Mensch an einem festen Punkt stehen bleibt und den Hund auf Distanz führt, ohne selbst mitlaufen zu können. Diese Feinabstimmung auf Distanz erfordert viel Training und ist die zentrale Herausforderung dieses Sports. Kommuniziert wird sowohl über Sprachkommandos als auch über Körpersprache.

Prinzipiell also ein Sport für jeden Hund?

Durchaus ja. Allerdings sollten die Hunde grundsätzlich bewegungsfreudig sein, da sie im Training durchaus mehrere Kilometer laufen können. Ebenso ist es hilfreich, wenn die Hunde gut über Futter oder Spielzeug motiviert werden können. Auch ein gewisser Grundgehorsam ist Voraussetzung, da ein Training an der Schleppleine aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich ist.